Aktuelles aus der Branche

Berlin
01.06.2015

Europäische CLP-Verordnung seit 1. Juni 2015 rechtsverbindlich

Am 1. Juni 2015 endete die Übergangsfrist der europäischen CLP-Verordnung (CLP = Classification, Labelling and Packaging), der Verordnung über die Einstufung, Kennzeichnung und Verpackung von Stoffen und Gemischen. Sie setzt das „Global Harmonisierte System zur Einstufung und Kennzeichnung von Chemikalien“ (GHS) in der EU rechtswirksam um.

Deutschland hatte mit einer Gesetzesänderung, die am 09.11.2011 in Kraft trat, die Voraussetzungen für die nationale Durchführung der EU-CLP-Verordnung geschaffen. Die Ende 2008 verabschiedete europäische Verordnung (EG) Nr. 1272/2008 über die Einstufung, Kennzeichnung und Verpackung von Stoffen und Gemischen (CLP-Verordnung) regelt nach den Vorgaben eines auf UN-Ebene weltweit abgestimmten Systems die Einstufung und Kennzeichnung gefährlicher Chemikalien neu. 

Die Mineralöl- und Schmierstoffbranche ist von dieser Umstellung auf die neue CLP-Verordnung natürlich ebenso betroffen, z.B. durch den Vertrieb flüssiger und gasförmiger Kraftstoffe und Brennstoffe, Schmierstoffe, Betriebsstoffe und Sprays mit gefährlichen Eigenschaften, die vor dem Inverkehrbringen gemäß der Verordnung einzustufen und neu zu kennzeichnen sind. Diese Einstufung und Kennzeichnung ist ebenfalls in den Sicherheitsdatenblättern zu vermerken.

Quelle: Pressemitteilung des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) vom 09.11.2011, Website der ECHA (European Chemicals Agency) u.a.
www.bmub.bund.de 
echa.europa.eu/de/clp-2015 

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