Juli 1952

Das erste Transitgeschäft ‒ „MS Kleopatra"

Für den Transport von schwerem Heizöl von Frankreich nach Finnland bekommt Marquard & Bahls von den Besatzungsmächten keine Genehmigung. Ein gutes Geschäft scheint der Firma zu entgehen. Doch dann kommt die rettende Idee. Würde die Ware in Brunsbüttel importiert und durch den Nord-Ostsee-Kanal nach Kiel-Holtenau gebracht werden, um sie von dort aus nach Finnland zu exportieren, wäre eine Transiterlaubnis nicht nötig. Im- und Exportgenehmigungen sind bei den Besatzungsmächten sofort erhältlich. Es ist nicht einmal notwendig, die Ladung der „MS Kleopatra“ zu löschen und umzuladen.