Dezember 1949

Marquard & Bahls schließt ihr erstes DM-Jahr mit einer hervorragenden Bilanz ab

Die junge GmbH kann ihre Stellung nicht nur halten, sondern ausbauen, sodass die DM-Bilanz per Ende 1949 eigene Mittel in der 6-fachen Höhe des Gründungskapitals ausweist. Diese Mittel werden die entscheidende Basis für den Ausbau des Geschäfts.

Und dies bei anfänglichem Glück im Unglück durch Auswirkungen der Währungsreform: Der Umtausch 1:10 hat Verlierer und Gewinner. Erst ein Tag ist vergangen und schon hat die Währungsreform das Leben vieler verändert. In besonderer Form betroffen ist Marquard & Bahls. Während der Abwesenheit des Geschäftsführers Herrn Weisser werden 6 Kesselwagen Schmieröl von seinem Stellvertreter noch zu Reichsmarkpreisen verkauft. Hätte sich dieser Verkauf nur um einen Tag verzögert, wäre der Gewinn 10-mal so hoch gewesen. Ein glücklicher Zufall ist, dass einer der Kesselwagen nicht den Weg zum Kunden findet, sondern zu Marquard & Bahls retour geht. Der Verdienst, der durch den Verkauf dieses einen Wagens erzielt wird, bildet das DM-Grundkapital der jungen Firma.