Nachhaltiges Wachstum

Um langfristigen Erfolg und kontrolliertes Wachstum zu erreichen, setzen wir auf einen gesunden Risikomix zwischen den Geschäftsbereichen. Wir wollen unsere ambitionierten Wachstumsziele der Unternehmensstrategie realisieren, ohne dabei Nachhaltigkeitsaspekte zu vernachlässigen.

Um dies zu erreichen, setzen wir auf einen gesunden Risikomix zwischen den Geschäftsbereichen. Diese agieren als unabhängige Einheiten, sind jedoch strategisch miteinander verbunden. Unsere finanziellen Kennzahlen legen wir im jährlich erscheinenden Geschäftsbericht unserer Holding Marquard & Bahls offen. Indem wir zusätzlich die wirtschaftlichen Indikatoren gemäß den Vorgaben der Global Reporting Initiative (GRI) im ebenfalls jährlich erscheinenden Nachhaltigkeitsbericht von Marquard & Bahls veröffentlichen, stellen wir unseren Beitrag zur Nachhaltigkeit eines größeren Wirtschaftssystems umfassend dar. In Hamburg und vielen anderen Orten der Welt zahlen wir Steuern, schaffen Arbeitsplätze und investieren in Infrastruktur.

Risikomanagement

Eine der größten Herausforderungen bei der Verfolgung unserer Strategie des kontrollierten, langfristigen Wachstums besteht in der Begrenzung der vielfältigen finanziellen, betrieblichen und HSSE-Risiken. Deshalb ist ein durchgängiges und konsequentes Risikomanagement, das sämtliche Risiken einzeln bewertet und maßgeschneiderte Mandate, Aufgaben und Verantwortlichkeiten definiert, Grundlage unserer Arbeitsweise. Um darüber hinaus einen gesunden Risikomix zu gewährleisten, werden alle Risiken, darunter auch soziale und umweltbezogene, im Kontext der gesamten Unternehmensgruppe bewertet. Dabei verfolgen wir einen dezentralen Ansatz, bei dem die Risiken auf die einzelnen Gesellschaften umgebrochen und auf Geschäftsbereichsebene verantwortet werden. Zu den wesentlichen Risiken, die die zukünftige Geschäftsentwicklung beeinträchtigen können, gehören:

  • Währungsturbulenzen
  • Ein erneutes Aufflammen der internationalen Finanzkrise und ein nachhaltiger Wirtschaftsabschwung
  • Politische Konflikte in Öl produzierenden Ländern und daraus resultierende Spannungen auf den Ölmärkten
  • Steigende Preise für natürliche Ressourcen und zugekaufte Energien
  • Umwelt- und Naturkatastrophen sowie Auswirkungen des Klimawandels
  • Verstärkung von Länderrisiken
  • Unverhältnismäßig strenge Umweltgesetze

Handelsrisiken

Für Mabanaft sind vor allem Handelsrisiken relevant, die durch die hohe Volatilität von Rohstoffpreisen, Wechselkursraten und Zinssätzen entstehen. Handelsrisiken begegnen wir durch den systematischen Einsatz von Finanzmarktinstrumenten wie Derivaten und Termingeschäften; gegen Forderungsausfälle schützt sich Mabanaft durch Kreditversicherungen, Banksicherheiten oder die Abwicklung der Warentermingeschäfte über segregierte Maklerkonten. Das Controlling sorgt dafür, dass die festgelegten Regeln eingehalten werden.

Lieferanten- und Kundenbeziehungen

Die Vielfalt unserer Unternehmen spiegelt sich auch in der Bandbreite unserer Lieferanten wider, die von der technischen Ausrüstung unserer operativen Standorte bis hin zur Büroausstattung reicht. Wir begegnen unseren Lieferanten respektvoll, pflegen einen ehrlichen Umgang mit allen an den Geschäftsprozessen Beteiligten und streben eine langfristige Zusammenarbeit an. Für uns zählt dabei verantwortungsvolles Handeln nicht nur in unseren eigenen Betriebsstätten, sondern entlang der gesamten Lieferkette.

Interne Lieferantenlisten erhöhen die Transparenz bezüglich Qualität und Leistung unserer Geschäftspartner mit dem letztendlichen Ziel, unseren Kunden hervorragende Dienstleistungen und Produkte anbieten zu können. An unseren Betriebsstätten legen wir zudem großen Wert auf eine sichere Arbeitsweise von Mitarbeitern beauftragter Drittfirmen. Für Oiltanking wurde im Jahr 2014 in diesem Zusammenhang ein integriertes Programm zum Kontraktorenmanagement ausgerollt.

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